Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

Interkulturelle Arbeit

Unsere Einrichtung wird von Kindern vieler verschiedener Herkunftsländer besucht. Gegenseitige Achtung und Akzeptanz, das Kennenlernen kultureller und religiöser Unterschiede sollen unseren Kindern helfen, sich in unserer multikulturellen Gesellschaft sicher bewegen zu können.

 

Sprachförderung, Schlaumäuse

Für Kinder mit einem Migrationshintergrund und Kinder mit Sprachauffälligkeiten findet Sprachförderung in Kleingruppen oder mit dem einzelnen Kind durch eine qualifizierte Sprachförderkraft statt. Außerdem bieten wir das Sprachförderprogramm "Schlaumäuse" an, bei dem die Kinder spielerisch ihre kommunikativen Fähigkeiten und ihren Sprachschatz erweitern können. Beides sind Maßnahmen des Ministeriums für Frauen, Bildung und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz. Auch die Kommunikation im täglichen Miteinander ist ein großer und wichtiger Bestandteil der Sprachförderung.

 

Vorschularbeit

Bei den Vorschulkindern handelt es sich um Kinder im letzten Kindergartenjahr. Uns ist es wichtig, gemeinsam mit den Kindern dieses letzte Jahr intensiv zu erleben.Mit Aktivitäten, wie zum Beispiel Exkursionen zu verschiedenen Institutionen, einer Abschlussübernachtung etc., gestalten wir das letzte Jahr ganz besonders. Auch finden für die Kinder während dieser Zeit spezielle Vorschulprojekte wie z.B. "Komm mit ins Zahlenland" statt. Es versteht sich von selbst, dass die bereits erlernten Fähigkeiten im Vorschulalter vertieft werden.

 

 

Projekte

Die Projektarbeit gewinnt an immer größerer Bedeutung in unserer Arbeit. Sie richtet sich nach den Interessen der Kinder bzw. beobachteten Schlüsselsituationen. Aktuelle Themen der Kinder werden aufgegriffen und gemeinsam erarbeitet.

 

Doch nicht ausschließlich. Themen, die wichtiger Bestandteil der kindlichen Bildung sind, können auch von den Erzieherinnen initiiert werden. Bei der Projektarbeit sollen die Kinder lernen, eigene Entscheidungen zu treffen und zu verantworten - Prinzip der Partizipation ( Mitbestimmung).

 

 

Bewegungserziehung

Die Kindertagesstätte plant viele Sport-, Bewegungs- und Freispielangebote in der großen Turnhalle und auf dem Außengelände ein. Damit wird ein Ausgleich zu den ungünstigen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten geschaffen, die sich aus der Städtischen Wohnsituation der Kinder ergeben.

 

Außerdem regen die Erzieherinnen die Eltern an, ihre Kinder an verschiedenen Freizeitaktivitäten im Sportverein wie z. B. Fußball, Schwimmen etc. teilhaben zu lassen. Einmal im Jahr finden bei uns eine Waldwoche oder einzelne Waldtage statt, die nicht nur die Naturerfahrungen der Kinder vertiefen, sondern auch eine Möglichkeit sind sich auszutoben. Eingewöhnung (siehe Eingewöhnungsbrief)

 

Elternarbeit

Die Zusammenarbeit mit den Eltern, als wichtigste Bezugspersonen ihrer Kinder, gestaltet sich von Anfang an sehr intensiv als Erziehungspartnerschaft. Eine vertrauensvolle Basis dafür sind die Erst – und Aufnahmegespräche, in denen die Eltern mit ihren Fragen, Sorgen und Ängsten ernst genommen werden.

 

Außerdem gibt es gerade in der Eingewöhnungszeit täglich kurze, klärende Austauschgespräche. Darüber hinaus finden regelmäßig Entwicklungsgespräche statt. Elternabende, gemeinsame Veranstaltungen und Ausflüge, die „Zwergenpost“ und eine Informationswand ergänzen das Angebot. Auch können Eltern nach Absprache am Gruppengeschehen teilnehmen, bzw. hospitieren.

 

Ein wichtiges Verbindungsglied zwischen Eltern und Erzieherteam ist der Elternausschuss, der einmal im Jahr von der Elternversammlung gewählt wird. Er hat eine beratende und unterstützende Funktion und ist vor wesentlichen Entscheidungen zu hören.